Markus FeistleStrategischer Finanzarchitekt 30-Minuten-Termin

Für Angestellte, Selbstständige und Familien, die auch privat könnten

Sie zahlen den Höchstbeitrag. Sie bekommen die Regelversorgung.

Ab einem Einkommen von 69.750 € zahlen Sie in die gesetzliche Kasse den maximalen Beitrag — und erhalten dafür exakt dieselben Leistungen wie jemand mit 30.000 €. Die Reform vergrößert diese Schere weiter. Es gibt einen dritten Weg zwischen GKV und PKV, und der ist nicht der schlechteste.

30 Minuten · kostenlos · online, in Dortmund oder in Essen

26 Jahre Finanzberatung · Versicherungsmakler nach § 34d GewO · produktneutral — ich sondiere den Markt, statt einen Katalog zu erfüllen

69.750 € Beitragsbemessungsgrenze 2026. Darüber steigt Ihr Beitrag nicht mehr — Ihre Leistung aber auch nicht.
77.400 € Versicherungspflichtgrenze 2026. Wer darüber liegt, darf wählen. Die meisten Menschen dürfen das nicht.
55 Ab diesem Alter sperrt § 6 Abs. 3a SGB V die Rückkehr in die GKV. Die PKV-Entscheidung ist eine Einbahnstraße.

Werte für das Kalenderjahr 2026. Die Angaben geben die Rechtslage in allgemeiner Form wieder und ersetzen keine Prüfung Ihres Einzelfalls. Eine steuerliche Beratung im Sinne des § 5 StBerG erfolgt nicht.

Video · 30. Juli 2026

Meine Einschätzung zur GKV-Reform

Was geplant ist, wen es am härtesten trifft — und welche Alternative es zu einem vollständigen Kassenwechsel gibt.

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Der Befund

Was die GKV streicht — und was teurer wird

Nichts davon ist dramatisch, wenn man gesund ist. Alles davon wird relevant an dem Tag, an dem man es nicht mehr ist.

Ab 2027

Zahnersatz-Zuschuss wird gekürzt

60 % → 50 %

Bei einer Regelversorgung von 1.000 € zahlt die GKV künftig 500 € statt 600 €. Bei einer dreigliedrigen Brücke von rund 2.250 € steigt Ihr Eigenanteil auf über 1.700 €.

Ab 2027

Medikamenten-Zuzahlungen steigen

5–10 € → 7,50–15 €

Bei vier Medikamenten im Monat sind das bis zu 240 € Mehrkosten im Jahr — automatisch, ohne Wahl und ohne Gegenleistung.

Laufend

Kliniken werden umstrukturiert

Hunderte Häuser

Bis 2030 sollen hunderte Kliniken geschlossen oder umgewandelt werden. Für Kassenpatienten heißt das: längere Anfahrt, längere Wartezeiten, weniger Spezialisten wohnortnah.

Ab 2027

Krankenhaus-Tagessatz steigt

10 € → 14–15 €

Wer stationär behandelt wird, zahlt pro Tag rund 50 % mehr Zuzahlung — bei unveränderter Basisversorgung im Mehrbettzimmer.

Bereits gestrichen

Hautkrebsscreening ausgesetzt

0,24 Mrd. €

Die kostenlose Früherkennung wurde aus dem Leistungskatalog gestrichen. Als Selbstzahler: 30–60 € je Untersuchung.

Bereits umgesetzt

Beitragsätze auf Rekordniveau

über 70 Kassen

2025 haben mehr als 70 gesetzliche Kassen ihre Beitragsätze erhöht. Weitere Erhöhungen ab Herbst 2026 werden erwartet.

Der Zeitplan

Was wann kommt — und warum das Timing zählt

Die meisten Zusatztarife prüfen beim Abschluss Ihren Gesundheitszustand. Wer wartet, zahlt mehr — oder wird nicht mehr aufgenommen.

  1. Bereits umgesetzt · 2024/2025

    Erste Beitragswelle und Leistungseinschnitte

    • Beitragserhöhungen bei über 70 gesetzlichen Kassen
    • Hautkrebsscreening aus dem Leistungskatalog gestrichen
    • Sehhilfen gestrichen (außer Kinder und starke Fehlsichtigkeit)
    • Beginn der Krankenhausreform
  2. Laufend · 2026

    Strukturkürzungen greifen — Zusatztarife werden teurer

    • Weitere Beitragssatzerhöhungen erwartet (Herbst 2026)
    • Erste Klinikschließungen und Umstrukturierungen
    • Eintrittspreise privater Zusatztarife steigen mit dem Alter
    • Gesundheitsprüfung: jede neue Diagnose kann die Aufnahme erschweren
  3. Konkret geplant · 2027/2028

    Zahnersatz-Kürzung und Zuzahlungen in Kraft

    • Zahnersatz-Festzuschuss sinkt auf 50 % (ab 01.01.2027)
    • Medikamentenzuzahlung steigt auf 7,50–15 € je Mittel
    • Krankenhaus-Tagessatz steigt auf 14–15 € je Tag
    • Krankenhausstrukturreform vollständig umgesetzt
  4. Perspektive · ab 2029

    Die Versorgungsschere wird größer

    • Demografie und Kostendruck machen das Finanzierungsmodell schwieriger
    • Wer heute guten Zusatzschutz hat, ist in zehn Jahren froh darum

Die Frage, die sich Ihnen wirklich stellt

GKV, PKV — oder der Weg dazwischen

Wer über der Versicherungspflichtgrenze verdient, steht vor einer Entscheidung, die die meisten Menschen nie treffen müssen. Und vor einer, die man nur einmal trifft.

In der GKV bleiben

Familie beitragsfrei mitversichert, Beitrag nach Einkommen gedeckelt, Rückkehr immer möglich. Dafür: Regelversorgung, und die wird gerade dünner.

In die PKV wechseln

Bessere Erstattung, freie Arztwahl, kalkulierte Beiträge. Dafür: jede Person zahlt eigenen Beitrag, Beitragsdynamik im Alter — und ab 55 kein Zurück mehr.

Der dritte Weg

GKV behalten, gezielt ergänzen

Sie bleiben im System, in dem Ihre Familie mitversichert ist — und kaufen genau die drei Punkte dazu, für die Privatpatienten zahlen. Umkehrbar, planbar, ohne Lebensentscheidung.

Welcher der drei Wege für Sie rechnet, hängt an Ihrem Alter, Ihrer Familiensituation und daran, wie stabil Ihr Einkommen über die nächsten zwanzig Jahre ist. Ich habe an keiner der drei Richtungen ein eigenes Interesse. Wenn die PKV in Ihrem Fall die bessere Rechnung ist, sage ich Ihnen das.

Der dritte Weg im Detail

Drei Bausteine, die den Unterschied machen

Kein Kassenwechsel, keine Kündigung. Sie bleiben in der GKV und ergänzen sie dort, wo sie schwächelt.

1
Krankenhaus

Stationäre Zusatzversicherung

Im Krankenhaus entscheidet ein Detail darüber, wer Sie behandelt. Mit dem richtigen Zusatztarif wählen Sie selbst.

Regelversorgung

  • Mehrbettzimmer, 3 bis 6 Betten
  • Stations- oder Assistenzarzt
  • kein Einfluss auf Operateur oder Haus
  • wenig Zeit für Diagnose und Gespräch

Mit Zusatzschutz

  • Ein- oder Zweibettzimmer
  • Behandlung durch den Chefarzt
  • freie Krankenhauswahl, auch überregional
  • Ruhe — der unterschätzte Heilfaktor
2
Zähne

Zahnzusatzversicherung

Der Bereich mit der größten Lücke zwischen dem, was medizinisch möglich ist, und dem, was die Kasse zahlt.

Regelversorgung

  • Festzuschuss sinkt 2027 auf 50 %
  • Amalgam- und Metallversorgung als Regelfall
  • Eigenanteil bei einer Brücke über 1.700 €
  • professionelle Reinigung meist Selbstzahler

Mit Zusatzschutz

  • bis zu 100 % Erstattung, je nach Tarif
  • Keramik, Implantate, hochwertiger Zahnersatz
  • Kieferorthopädie auch für Kinder
  • Prophylaxe wird bezuschusst
3
Praxis

Ambulante Zusatzversicherung

Alles, was zwischen Hausarzt und Krankenhaus passiert — und immer häufiger privat bezahlt werden muss.

Regelversorgung

  • Sehhilfen gestrichen
  • Hautkrebsscreening gestrichen
  • Heilpraktiker und Osteopathie: Selbstzahler
  • Wartezeiten beim Facharzt

Mit Zusatzschutz

  • Brille und Kontaktlinsen bezuschusst
  • erweiterte Vorsorge und Früherkennung
  • Naturheilverfahren und Osteopathie
  • schnellere Facharzttermine über Servicezusagen

Was nicht jedem offensteht

Zugänge, die man kennen muss

Der Markt für Zusatzversicherungen ist öffentlich. Drei Zugänge sind es nicht — und sie sind der Grund, warum es sich lohnt, jemanden zu fragen, der sie kennt.

  • Gruppen- und Kollektivvereinbarungen. Über das MLP-Netzwerk bestehen Rahmenvereinbarungen mit Zusagen, die im Einzelvertrieb nicht am Markt sind — je nach Anbieter günstigere Beiträge, verkürzte Wartezeiten oder eine vereinfachte Gesundheitsprüfung. Welche davon für Sie in Betracht kommen, hängt an Beruf, Arbeitgeber und Tarif.
  • Öffnungsaktionen. Einzelne Versicherer öffnen zeitlich befristet Tarife mit stark eingeschränkter Gesundheitsprüfung. Diese Fenster werden nicht beworben, sie laufen still — und sind für Menschen mit Vorerkrankung oft die einzige Gelegenheit.
  • Die betriebliche Krankenversicherung Ihres Arbeitgebers. Häufig ohne Gesundheitsprüfung, und beim Ausscheiden meist als Einzelvertrag fortführbar — mit einer Frist von typischerweise zwei Monaten. Wer sie versäumt, verliert einen Zugang, den er später nicht zurückkauft.

Ob und in welcher Form diese Zugänge in Ihrem Fall bestehen, klären wir im Gespräch. Verfügbarkeit und Bedingungen legen die Versicherer fest, nicht ich.

Mit wem ich meistens spreche

Vier Situationen, vier verschiedene Antworten

Führungskraft mit Familie

Über der Pflichtgrenze, zwei Kinder, Partnerin in Teilzeit. Hier ist die beitragsfreie Familienversicherung der GKV meist das schwerste Argument — und Zusatzschutz die Antwort, die nichts davon aufgibt.

Ingenieurin oder Akademiker, Anfang 40

Gesund, gut verdienend, Zeitpunkt für die PKV-Entscheidung. Hier lohnt die nüchterne Rechnung über 25 Jahre — einschließlich der Frage, was mit dem Beitrag im Ruhestand passiert.

Selbstständige und Unternehmer

Freiwillig gesetzlich versichert, Beitrag am Anschlag, oft ohne Krankentagegeld. Hier ist die Lücke selten das Krankenhauszimmer, sondern der Ausfall des eigenen Einkommens.

Wer über 50 ist

Der PKV-Wechsel wird rechnerisch enger, die Rückkehr ab 55 unmöglich, und jede Diagnose zählt bei der Gesundheitsprüfung. Hier entscheidet weniger die Auswahl als der Zeitpunkt.

Markus Feistle, Strategischer Finanzarchitekt in Dortmund

Ihr Ansprechpartner

Markus Feistle

Strategischer Finanzarchitekt in Dortmund und Essen. Ich arbeite mit Führungskräften, Ingenieuren, Akademikern und Unternehmern in der Metropole Ruhr — und mit ihren Familien.

Beim Thema Gesundheit habe ich eine feste Überzeugung: Die Entscheidung gehört vor die Diagnose. Danach ist sie keine Entscheidung mehr, sondern eine Reaktion.

Ich habe keine eigenen Produkte. Als Versicherungsmakler nach § 34d GewO sondiere ich den Markt für Sie — und sage Ihnen auch, wenn Ihre bestehende Absicherung in Ordnung ist.

26 Jahre Finanzberatung · 12 geprüfte Bewertungen auf WhoFinance · selbstständiger Partner im MLP-Netzwerk

Bevor Sie fragen

Was mir an dieser Stelle am häufigsten begegnet

Ich verdiene genug für die PKV. Warum sollte ich in der GKV bleiben?

Weil die Entscheidung schwerer rückgängig zu machen ist, als sie sich anfühlt. § 6 Abs. 3a SGB V sperrt ab dem 55. Lebensjahr die Rückkehr in die gesetzliche Kasse, wenn zuvor fünf Jahre keine Pflichtversicherung bestand. Wer mit 45 wechselt und mit 58 zurück möchte, kann in aller Regel nicht mehr.

Dazu kommt die Familie: In der GKV sind Ehepartner ohne eigenes Einkommen und Kinder beitragsfrei mitversichert. In der PKV zahlt jede Person ihren eigenen Beitrag.

Die PKV kann trotzdem die richtige Wahl sein — für Alleinstehende mit hohem, stabilem Einkommen etwa oder für Beamte. Was in Ihrem Fall rechnet, sehen wir uns gemeinsam an. Ich verkaufe Ihnen keine Richtung.

Ist Zusatzschutz nicht nur ein Trostpflaster für die, die es sich nicht leisten können?

Umgekehrt. Der stationäre Zusatzschutz gibt Ihnen genau die drei Dinge, für die Privatpatienten zahlen: Chefarzt, Zimmer, freie Krankenhauswahl. Nur eben ohne die Einbahnstraße, ohne Beitragsdynamik im Alter und ohne dass Ihre Familie eigene Beiträge zahlt.

Der Unterschied zur Vollversicherung liegt in der ambulanten Erstattung. Wo das wichtig ist, sagen wir es Ihnen — und wo nicht, auch.

Ich bin gesund. Kann ich damit nicht warten?

Technisch ja. Nur ist genau die Gesundheit die Währung, mit der Sie den Zutritt bezahlen. Zusatztarife prüfen bei Abschluss Ihren Gesundheitszustand. Der Beitrag richtet sich nach dem Eintrittsalter und bleibt dann in dieser Systematik.

Eine Diagnose, die morgen im Arztbrief steht, kann den Zugang verteuern, einschränken oder verschließen. Das ist kein Verkaufsdruck, sondern der Grund, warum ich beim Thema Timing hartnäckig bin.

Was kostet das ungefähr?

Das hängt an Alter, Gesundheitszustand und daran, welche der drei Bausteine Sie brauchen. Seriöse Zahlen kann ich Ihnen erst nennen, wenn ich Ihre Situation kenne — alles andere wäre geraten.

Was ich Ihnen vorher sagen kann: Nicht jeder braucht alle drei. In vielen Fällen ist ein Baustein der Hebel und die anderen beiden sind Beiwerk.

Was kostet das Gespräch?

Nichts. 30 Minuten, online oder in Dortmund oder Essen. Sie gehen mit einer Einschätzung heraus, wo Ihre Lücke tatsächlich liegt — auch dann, wenn wir nie wieder miteinander sprechen.

Meine Vergütung erhalte ich später über die Anbieter der Lösungen, für die Sie sich entscheiden. Wie das in Ihrem Fall aussieht, sage ich Ihnen im Gespräch, bevor Sie sich für irgendetwas entscheiden.

Mein Arbeitgeber hat eine betriebliche Krankenversicherung. Reicht das?

Oft ist sie ein guter Kern — und fast immer nicht das ganze Bild. Zwei Fragen entscheiden: Was deckt sie tatsächlich ab, und was passiert damit, wenn Sie das Unternehmen verlassen?

Viele Gruppenverträge lassen sich beim Ausscheiden ohne erneute Gesundheitsprüfung als Einzelvertrag fortführen — mit einer Frist von typischerweise zwei Monaten. Wer die versäumt, steht mit 55 und einer Vorerkrankung vor verschlossenen Türen.

Wie diskret ist das?

Vollständig. Gesundheitsangaben sind besonders geschützte Daten nach Art. 9 DSGVO, und ich behandle sie auch so. Nichts verlässt mein Büro ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung, Ihr Arbeitgeber erfährt nichts. Einzelheiten in meiner Datenschutzerklärung.

Ihr nächster Schritt

Wissen, was Sie absichert — bevor die Rechnung kommt

30 Minuten. Wir sehen uns an, wo in Ihrer Versorgung tatsächlich eine Lücke ist, welcher der drei Wege für Sie rechnet und was davon zeitkritisch ist. Sie gehen mit einer Einschätzung heraus — auch dann, wenn wir nie wieder sprechen.

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