Zahnersatz-Zuschuss wird gekürzt
60 % → 50 %
Bei einer Regelversorgung von 1.000 € zahlt die GKV künftig 500 € statt 600 €. Bei einer dreigliedrigen Brücke von rund 2.250 € steigt Ihr Eigenanteil auf über 1.700 €.
Für Angestellte, Selbstständige und Familien, die auch privat könnten
Ab einem Einkommen von 69.750 € zahlen Sie in die gesetzliche Kasse den maximalen Beitrag — und erhalten dafür exakt dieselben Leistungen wie jemand mit 30.000 €. Die Reform vergrößert diese Schere weiter. Es gibt einen dritten Weg zwischen GKV und PKV, und der ist nicht der schlechteste.
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26 Jahre Finanzberatung · Versicherungsmakler nach § 34d GewO · produktneutral — ich sondiere den Markt, statt einen Katalog zu erfüllen
Werte für das Kalenderjahr 2026. Die Angaben geben die Rechtslage in allgemeiner Form wieder und ersetzen keine Prüfung Ihres Einzelfalls. Eine steuerliche Beratung im Sinne des § 5 StBerG erfolgt nicht.
Video · 30. Juli 2026
Was geplant ist, wen es am härtesten trifft — und welche Alternative es zu einem vollständigen Kassenwechsel gibt.
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Der Befund
Nichts davon ist dramatisch, wenn man gesund ist. Alles davon wird relevant an dem Tag, an dem man es nicht mehr ist.
60 % → 50 %
Bei einer Regelversorgung von 1.000 € zahlt die GKV künftig 500 € statt 600 €. Bei einer dreigliedrigen Brücke von rund 2.250 € steigt Ihr Eigenanteil auf über 1.700 €.
5–10 € → 7,50–15 €
Bei vier Medikamenten im Monat sind das bis zu 240 € Mehrkosten im Jahr — automatisch, ohne Wahl und ohne Gegenleistung.
Hunderte Häuser
Bis 2030 sollen hunderte Kliniken geschlossen oder umgewandelt werden. Für Kassenpatienten heißt das: längere Anfahrt, längere Wartezeiten, weniger Spezialisten wohnortnah.
10 € → 14–15 €
Wer stationär behandelt wird, zahlt pro Tag rund 50 % mehr Zuzahlung — bei unveränderter Basisversorgung im Mehrbettzimmer.
0,24 Mrd. €
Die kostenlose Früherkennung wurde aus dem Leistungskatalog gestrichen. Als Selbstzahler: 30–60 € je Untersuchung.
über 70 Kassen
2025 haben mehr als 70 gesetzliche Kassen ihre Beitragsätze erhöht. Weitere Erhöhungen ab Herbst 2026 werden erwartet.
Der Zeitplan
Die meisten Zusatztarife prüfen beim Abschluss Ihren Gesundheitszustand. Wer wartet, zahlt mehr — oder wird nicht mehr aufgenommen.
Bereits umgesetzt · 2024/2025
Laufend · 2026
Konkret geplant · 2027/2028
Perspektive · ab 2029
Die Frage, die sich Ihnen wirklich stellt
Wer über der Versicherungspflichtgrenze verdient, steht vor einer Entscheidung, die die meisten Menschen nie treffen müssen. Und vor einer, die man nur einmal trifft.
Familie beitragsfrei mitversichert, Beitrag nach Einkommen gedeckelt, Rückkehr immer möglich. Dafür: Regelversorgung, und die wird gerade dünner.
Bessere Erstattung, freie Arztwahl, kalkulierte Beiträge. Dafür: jede Person zahlt eigenen Beitrag, Beitragsdynamik im Alter — und ab 55 kein Zurück mehr.
Sie bleiben im System, in dem Ihre Familie mitversichert ist — und kaufen genau die drei Punkte dazu, für die Privatpatienten zahlen. Umkehrbar, planbar, ohne Lebensentscheidung.
Welcher der drei Wege für Sie rechnet, hängt an Ihrem Alter, Ihrer Familiensituation und daran, wie stabil Ihr Einkommen über die nächsten zwanzig Jahre ist. Ich habe an keiner der drei Richtungen ein eigenes Interesse. Wenn die PKV in Ihrem Fall die bessere Rechnung ist, sage ich Ihnen das.
Der dritte Weg im Detail
Kein Kassenwechsel, keine Kündigung. Sie bleiben in der GKV und ergänzen sie dort, wo sie schwächelt.
Im Krankenhaus entscheidet ein Detail darüber, wer Sie behandelt. Mit dem richtigen Zusatztarif wählen Sie selbst.
Regelversorgung
Mit Zusatzschutz
Der Bereich mit der größten Lücke zwischen dem, was medizinisch möglich ist, und dem, was die Kasse zahlt.
Regelversorgung
Mit Zusatzschutz
Alles, was zwischen Hausarzt und Krankenhaus passiert — und immer häufiger privat bezahlt werden muss.
Regelversorgung
Mit Zusatzschutz
Was nicht jedem offensteht
Der Markt für Zusatzversicherungen ist öffentlich. Drei Zugänge sind es nicht — und sie sind der Grund, warum es sich lohnt, jemanden zu fragen, der sie kennt.
Ob und in welcher Form diese Zugänge in Ihrem Fall bestehen, klären wir im Gespräch. Verfügbarkeit und Bedingungen legen die Versicherer fest, nicht ich.
Mit wem ich meistens spreche
Über der Pflichtgrenze, zwei Kinder, Partnerin in Teilzeit. Hier ist die beitragsfreie Familienversicherung der GKV meist das schwerste Argument — und Zusatzschutz die Antwort, die nichts davon aufgibt.
Gesund, gut verdienend, Zeitpunkt für die PKV-Entscheidung. Hier lohnt die nüchterne Rechnung über 25 Jahre — einschließlich der Frage, was mit dem Beitrag im Ruhestand passiert.
Freiwillig gesetzlich versichert, Beitrag am Anschlag, oft ohne Krankentagegeld. Hier ist die Lücke selten das Krankenhauszimmer, sondern der Ausfall des eigenen Einkommens.
Der PKV-Wechsel wird rechnerisch enger, die Rückkehr ab 55 unmöglich, und jede Diagnose zählt bei der Gesundheitsprüfung. Hier entscheidet weniger die Auswahl als der Zeitpunkt.

Ihr Ansprechpartner
Strategischer Finanzarchitekt in Dortmund und Essen. Ich arbeite mit Führungskräften, Ingenieuren, Akademikern und Unternehmern in der Metropole Ruhr — und mit ihren Familien.
Beim Thema Gesundheit habe ich eine feste Überzeugung: Die Entscheidung gehört vor die Diagnose. Danach ist sie keine Entscheidung mehr, sondern eine Reaktion.
Ich habe keine eigenen Produkte. Als Versicherungsmakler nach § 34d GewO sondiere ich den Markt für Sie — und sage Ihnen auch, wenn Ihre bestehende Absicherung in Ordnung ist.
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Bevor Sie fragen
Weil die Entscheidung schwerer rückgängig zu machen ist, als sie sich anfühlt. § 6 Abs. 3a SGB V sperrt ab dem 55. Lebensjahr die Rückkehr in die gesetzliche Kasse, wenn zuvor fünf Jahre keine Pflichtversicherung bestand. Wer mit 45 wechselt und mit 58 zurück möchte, kann in aller Regel nicht mehr.
Dazu kommt die Familie: In der GKV sind Ehepartner ohne eigenes Einkommen und Kinder beitragsfrei mitversichert. In der PKV zahlt jede Person ihren eigenen Beitrag.
Die PKV kann trotzdem die richtige Wahl sein — für Alleinstehende mit hohem, stabilem Einkommen etwa oder für Beamte. Was in Ihrem Fall rechnet, sehen wir uns gemeinsam an. Ich verkaufe Ihnen keine Richtung.
Umgekehrt. Der stationäre Zusatzschutz gibt Ihnen genau die drei Dinge, für die Privatpatienten zahlen: Chefarzt, Zimmer, freie Krankenhauswahl. Nur eben ohne die Einbahnstraße, ohne Beitragsdynamik im Alter und ohne dass Ihre Familie eigene Beiträge zahlt.
Der Unterschied zur Vollversicherung liegt in der ambulanten Erstattung. Wo das wichtig ist, sagen wir es Ihnen — und wo nicht, auch.
Technisch ja. Nur ist genau die Gesundheit die Währung, mit der Sie den Zutritt bezahlen. Zusatztarife prüfen bei Abschluss Ihren Gesundheitszustand. Der Beitrag richtet sich nach dem Eintrittsalter und bleibt dann in dieser Systematik.
Eine Diagnose, die morgen im Arztbrief steht, kann den Zugang verteuern, einschränken oder verschließen. Das ist kein Verkaufsdruck, sondern der Grund, warum ich beim Thema Timing hartnäckig bin.
Das hängt an Alter, Gesundheitszustand und daran, welche der drei Bausteine Sie brauchen. Seriöse Zahlen kann ich Ihnen erst nennen, wenn ich Ihre Situation kenne — alles andere wäre geraten.
Was ich Ihnen vorher sagen kann: Nicht jeder braucht alle drei. In vielen Fällen ist ein Baustein der Hebel und die anderen beiden sind Beiwerk.
Nichts. 30 Minuten, online oder in Dortmund oder Essen. Sie gehen mit einer Einschätzung heraus, wo Ihre Lücke tatsächlich liegt — auch dann, wenn wir nie wieder miteinander sprechen.
Meine Vergütung erhalte ich später über die Anbieter der Lösungen, für die Sie sich entscheiden. Wie das in Ihrem Fall aussieht, sage ich Ihnen im Gespräch, bevor Sie sich für irgendetwas entscheiden.
Oft ist sie ein guter Kern — und fast immer nicht das ganze Bild. Zwei Fragen entscheiden: Was deckt sie tatsächlich ab, und was passiert damit, wenn Sie das Unternehmen verlassen?
Viele Gruppenverträge lassen sich beim Ausscheiden ohne erneute Gesundheitsprüfung als Einzelvertrag fortführen — mit einer Frist von typischerweise zwei Monaten. Wer die versäumt, steht mit 55 und einer Vorerkrankung vor verschlossenen Türen.
Vollständig. Gesundheitsangaben sind besonders geschützte Daten nach Art. 9 DSGVO, und ich behandle sie auch so. Nichts verlässt mein Büro ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung, Ihr Arbeitgeber erfährt nichts. Einzelheiten in meiner Datenschutzerklärung.
Ihr nächster Schritt
30 Minuten. Wir sehen uns an, wo in Ihrer Versorgung tatsächlich eine Lücke ist, welcher der drei Wege für Sie rechnet und was davon zeitkritisch ist. Sie gehen mit einer Einschätzung heraus — auch dann, wenn wir nie wieder sprechen.
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